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Historischer Ortsspaziergang

Historische Sehenswürdigkeiten

Unser schönes Undenheim ist reich an gut erhaltenen historischen Sehenswürdigkeiten.

Insbesondere der alte Ortskern, aber auch die früher außerhalb liegenden Mühlen sowie der Bahnhof entführen den Betrachter in eine längst vergangene Zeit.

Lassen Sie sich mitnehmen – auf einen historischen Ortsspaziergang!

Eine Ortstafel neben dem Rathaus auf dem Georg-Wiegand-Will-Platz markiert den Ausgangspunkt. Sie bietet Ihnen eine Übersicht über alle Stationen und mittels QR-Code die Möglichkeit, sich digital auf Ihrem Besuch in die Vergangenheit begleiten zu lassen.

Sämtliche Sehenswürdigkeiten wurden mit historischen Schildern ausgestattet, auf denen die wichtigsten Informationen vermerkt sind. Ausführlicheres Hintergrundwissen, Anekdoten oder Informationen über die aktuelle Nutzung können Sie jeweils über einen QR-Code erlangen.

Tauchen Sie ein und gewinnen Sie einen unterhaltsamen Einblick in das wunderschöne Undenheim von damals und heute.

Geschichte

Spuren und Funde aus früheren Epochen wie der Jüngeren Steinzeit, der Urnenfelderzeit, der Kelten der Römer und Franken wurden in und um Undenheim in den letzten 200 Jahren gefunden.

Die erste geordnete Besiedlung mit Dorfcharakter erfolgte jedoch erst durch die Franken um 500 n. Chr., als diese das Land in Besitz nahmen. Ein fränkischer Edelmann namens "Undo" gilt als der Namensgeber dieser Siedlung.

Die Christianisierung der Franken hatte unter anderem Klostergründungen zur Folge. Eine Beurkundung einer Schenkung eines adeligen fränkischen Grundherrn an das
Kloster Lorsch im Jahr 767 beurkundete zum ersten Mal die Existenz von Undenheim.

Im 12. Jh. hatte das Mainzer Kloster St. Alban das 285 Morgen große Gut und den Zehnthof in Besitz und war Patronatsherr der Undenheimer Kirche, deren Ostchor vom Kloster erbaut wurde. An das Gotteshaus angeschlossen befand sich eine Wehrmauer, hinter der die Bewohner in kriegerischen Zeiten Zuflucht fanden. Das Dorf war kurpfälzisch und der Pfalzgrafschaft in Alzey unterstellt.

Im 30jährigen Krieg sowie im pfälzischen Erbfolgekrieg war Undenheim menschenleer. In der Besatzungszeit unter Napoleon wurden die Kirchengüter und Klöster enteignet, die Felder verkauft und die Bewohner Undenheims frei Bürger. Die Modernisierung des Ackerbaus und die fruchtbaren Lößböden führten zum Erblühen der Landwirtschaft und deren Höfe. Der Strukturwandel machte das landwirtschaflich geprägte Dorf zu einer Wohngemeinde.


Redaktion: Claudia Schneider, Manfred Elsheimer
Zeichnungen: Peter Fricke
E-Mail: redaktion@undenheim.de


Am 17. April 2016 findet die Einweihung des Rundweges in Verbindung mit ortskundigen, historischen Führungen statt. Schwerpunkt der Führungen wird es sein, das Dorf mit seinen Strukturen, die Bevölkerung und die lokalen Ereignisse vor ca. 200 Jahren zu erläutern.

"Wie sah Undenheim vor 200 Jahren aus?"

 

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